Junge Mikroprojekte

Gegenstand der Förderung

Gefördert werden Ideen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Sie müssen zumindest teilweise in München leben. Möglichst viele andere Kinder, Jugendliche und junge Erwachsenen sollen von der zu fördernden Idee profitieren.

Wem kommt die Förderung vor allem zugute?

Es werden Jugendliche ab ca. 14 und junge Erwachsene bis 21 Jahren gefördert.

Art der Förderung

Die Förderung erfolgt als Festbetragsförderung. Die Förderhöhe liegt zwischen 250 bis 500 Euro. Gefördert werden Sachkosten, d. h. Material, Leihgebühren, Mieten und Kosten, die in einem direkten sachlichen Zusammenhang mit der Umsetzung der Idee stehen. Die Anschaffung von Geräten ist nur möglich, wenn die Kosten der Ausleihe die Anschaffungskosten übersteigen würden. Wenn Anschaffungen finanziert werden, müssen diese weiteren Kindern, Jugendlichen oder jungen Erwachsenen zugänglich gemacht werden. Honorare und Aufwandsentschädigungen sind nur möglich, wenn diese unter Berücksichtigung der allgemeinen Standards ehrenamtlicher Jugendarbeit notwendig und angemessen sind.

Erforderliche Strukturen/Strukturaufbau

In der gesamten Stadt fungieren ca. sechs bis acht Kooperationsinstitutionen (z. B. Einrichtungen der OKJA oder Nachbarschaftstreffs) als regionale Anlaufstellen. Sie unterstützen Jugendliche und junge Erwachsenen bei der Zuschussabwicklung. Die Kooperationspartner verweisen die jungen Menschen bei Bedarf an andere Fördermöglichkeiten. Eine zentrale Vergabestelle hält die Mittel zur Auszahlung durch die Kooperationspartner bereit und berät diese in Abrechnungsfragen (bspw. Informationen zu KSK-Abgaben, Scheinselbständigkeit, etc.)

Ablauf

Jugendliche oder junge Erwachsene stellen einen knappen schriftlichen Antrag bei einer der regionalen Kooperationsinstitutionen, bei Bedarf werden sie von dieser beraten. Sofern Ideen und Installationen im öffentlichen Raum Gegenstand der Förderung sein sollen, bedarf dies der Rücksprache mit den Antragstellenden, da hierfür evtl. das KVR oder weitere Referate einbezogen werden müssen. Die Kooperationsinstitution bewilligt die Fördersumme und stellt diese den Antragstellenden zur Verfügung. Die Kooperationsinstitution entscheidet auch, ob die Förderung in voller Höhe oder zunächst nur anteilig und nach Einreichen der Dokumentation vollständig ausbezahlt wird. Die Antragstellenden dokumentieren nach Abschluss ihr Projekt in geeigneter Weise. Die Kooperationsinstitutionen rechnen mit der zentralen Vergabestelle der Gelder ab und leiten benötigte Unterlagen an diese weiter.

Hier gibt es den Flyer.

Was wurde bereits gefördert?

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